Change 2004 -2014

Die penible Auseinandersetzung des Manipulationswesens im Kunstbetrieb hat Wolfgang Bauer schon immer interessiert, als er in seinem literarischen Werk “Change” den unterschätzten Provinzmaler Blasius Okopenko vorausahnend für das auch heutige Kunstgeschehen ein Denkmal setzte. Es geht nicht um umsetzbare Avantgarde -Phantasien, sondern ganz einfach um das fiese Manipulationsgebärden so mancher Galerien, welche nicht nur von staatliche sonder auch von privaten Stiftungsgeldern abhängig sind. Kunstblasen waren vorprogrammiert.
2004 spielte Erwin Steinhauer “Blaises Okopenko”. Er musste in Sekunden einen Torso malen, was ihm nur mit einem Trick gelang. Mit einem Pinsel und einem kleinen Farblackspray. Die Arbeit von Rudi Holdhaus war die, das lackgesprayte zu einem Gesamtwerk zu finassieren, welches heute Geschichte schreibt.